Paysafecard Casinos rechnen mit Guthaben, das du vorher gekauft hast, nicht mit einer Abbuchung von deinem Bankkonto. Aktuell sind je Zahlung höchstens 50€ möglich, größere Beträge laufen also über mehrere Einzahlungen. Dein Gewinn nimmt dabei nicht automatisch denselben Weg zurück, und wie viel von deinem Guthaben am Ende übrig bleibt, hängt auch daran, wie viel Zeit seit dem Kauf deiner Codes vergangen ist.
Wie funktioniert die Zahlung in Paysafecard Casinos?
Ein Prepaid-Code von Paysafecard besteht aus 16 Ziffern und kommt ohne Registrierung aus. Du kaufst ihn mit einem festen Betrag, und genau dieser Betrag ist das Guthaben, mit dem du später bezahlst. Die zweite Form ist ein registriertes Konto, myPaysafe, das du mit eigenen Anmeldedaten öffnest.
Für Zahlungen in Paysafecard Casinos beschreibt Paysafecard abhängig vom Registrierungsland des Kontos einen Ablauf über dieses registrierte Konto statt der direkten Codeeingabe an der Kasse. Ob du also eine Ziffernfolge einträgst oder dich anmeldest, entscheidet sich nicht am einzelnen Casino, sondern daran, wo dein Paysafecard Konto registriert ist.
In beiden Fällen bezahlst du mit Geld, das vorher schon da war. Der Betrag auf dem Code oder das Guthaben im Konto ist damit zugleich deine Obergrenze, und die steht fest, bevor du den Kassenbereich des Casinos überhaupt öffnest.
Wie zahlst du bei Paysafecard Casinos ein?
Deine gekauften Codes verwaltest du zentral im Paysafecard Konto, statt sie einzeln aufzubewahren und beim Bezahlen abzutippen. Wie viel davon tatsächlich verfügbar ist, zeigt der Guthabenprüfer, der zu jedem Code den Restbetrag ausweist. Diese Zahl ist der Ausgangspunkt jeder Einzahlung, denn der Betrag, den du im Casino einträgst, muss durch sie gedeckt sein.
Von da an läuft die Einzahlung in fünf Schritten:
- Den Restbetrag prüfen, bevor du an die Kasse gehst.
- Die Codes im Paysafecard Konto hinterlegen, damit ihr Guthaben beim Bezahlen zusammen bereitsteht.
- Im Kassenbereich des Casinos Paysafecard als Einzahlungsweg wählen und den Betrag eintragen.
- Die Zahlung mit den Anmeldedaten deines Paysafecard Kontos bestätigen.
- Nach der Buchung den neuen Restbetrag kontrollieren.
Der Guthabenprüfer nennt neben dem Restbetrag auch die Transaktionsdetails, also welcher Betrag wann vom Code abgegangen ist. Dieselben Angaben findest du nach der Anmeldung in deinem Konto. Kommt eine Einzahlung im Casino nicht an, siehst du dort als Erstes, ob der Betrag den Code überhaupt verlassen hat.
Welche Limits und Gebühren gelten bei Paysafecard?
Mehr als 50€ nimmt Paysafecard in einer einzelnen Zahlung nicht an, dein übriges Guthaben spielt dabei keine Rolle. Liegen 120€ auf deinen Codes, brauchst du dafür also mindestens drei Zahlungen, und jede davon bestätigst du für sich.
Jede der Gebühren, die Paysafecard aktuell erhebt, entsteht aus einem anderen Anlass, und zwei davon kosten dich Geld fürs Abwarten. Das Entgelt auf liegengebliebenes Guthaben hängt allein am Alter des Codes, ob du ihn benutzt, ändert daran nichts. Dasselbe gilt für die Kontogebühr, die an einem Konto hängt, in dem sich nichts bewegt.
Die Rücktauschgebühr liegt bis 100€ bei 5%, darüber bleibt sie bei 5€ und macht damit einen immer kleineren Anteil aus. Das jährliche Auszahlungslimit gilt dagegen nicht je Auftrag, sondern für alles, was du im Laufe eines Jahres auszahlen lässt.
| Grenze oder Gebühr | Betrag | Wann sie greift |
|---|---|---|
| Höchstbetrag je Zahlung | 50€ | bei jeder einzelnen Zahlung |
| Entgelt auf liegengebliebenes Guthaben | 3€ im Monat | ab 30 Tagen nach dem Kauf des Codes |
| Rücktauschgebühr | 5% des Betrags, höchstens 5€ | wenn du dir Guthaben zurücktauschen lässt |
| Kontogebühr | 2€ im Monat | ab dem 13. Monat ohne Transaktion im Konto |
| Auszahlungslimit | 30.000€ | für alle Auszahlungen eines Jahres zusammen |
Wie funktioniert die Auszahlung mit Paysafecard?
Welche Auszahlungswege dir offenstehen, steht im Auszahlungsbereich deines eigenen Casinokontos, nicht bei Paysafecard. Die Einzahlung entscheidet darüber nicht mit, denn in Paysafecard Casinos sind Hin- und Rückweg zwei getrennte Vorgänge.
Davon unabhängig kannst du Guthaben, das in deinem Paysafecard Konto liegt, auf ein Bankkonto übertragen. Dafür hinterlegst du ein Bankkonto, das auf deinen Namen läuft und im Registrierungsland deines Paysafecard Kontos geführt wird. Ein Konto, das jemand anderem gehört, kommt dafür nicht infrage.
Ist der Auftrag bearbeitet, dauert die Gutschrift auf dem Bankkonto 3 bis 5 Werktage. Die Zeit bis zur Bearbeitung zählt dabei noch nicht mit. Paysafecard zieht für die Übertragung außerdem eine Gebühr ab, deren Höhe du siehst, bevor du den Auftrag bestätigst.
Warum brauchst du im Paysafecard Casino ein Konto?
Name und Geburtsdatum müssen in deinem Paysafecard Konto und in deinem Casinokonto übereinstimmen. Ein Prepaid-Code allein liefert dafür nichts, denn auf ihm stehen eine Ziffernfolge und ein Betrag, aber kein Name. Ein Abgleich braucht zwei Namen, und den zweiten liefert erst das registrierte Konto. Wo Paysafecard diesen Weg vorschreibt, bestätigst du die Zahlung deshalb mit deinen Anmeldedaten und nicht mit dem Code.
Weichen die Angaben voneinander ab, etwa weil im einen Konto der Rufname und im anderen der volle Vorname steht oder weil sich im Geburtsdatum ein Zahlendreher findet, geht die Zahlung nicht durch. Dann korrigierst du zuerst die abweichende Angabe und versuchst es danach erneut. Ein zweiter Zahlungsversuch mit unveränderten Daten führt zum selben Ergebnis.
Zählt eine Paysafecard Einzahlung für den Casinobonus?
In den Bedingungen einer Bonusaktion stehen die zugelassenen Zahlungsarten und ein Mindestbetrag für die Einzahlung. Nur wenn Paysafecard dort unter den Zahlungsarten steht und deine Einzahlung den Mindestbetrag erreicht, qualifiziert sie sich für den Willkommensbonus.
Dass Paysafecard im Kassenbereich als Einzahlungsweg auftaucht, beantwortet die Bonusfrage nicht mit. Die Kasse zeigt, womit du Geld einzahlen kannst, die Bonusbedingungen legen fest, womit du den Bonus auslöst. Steht deine Zahlungsart nicht in den Bedingungen, bleibt die Einzahlung eine normale Einzahlung, das Geld liegt also trotzdem auf deinem Konto.
Den Mindestbetrag hast du dabei selbst in der Hand. Er bezieht sich auf die einzelne Einzahlung, nicht auf dein gesamtes Guthaben, ein hoher Restbetrag auf deinen Codes hilft dir also nicht, wenn die Einzahlung selbst darunter bleibt.
Warum wird deine Paysafecard Zahlung abgelehnt?
Zu einem Code gehört ein Kaufbetrag, verfügbar ist aber nur, was nach Einlösungen und Entgelten davon übrig ist. Genau diese Lücke steckt hinter den Ablehnungen, die in Paysafecard Casinos übrig bleiben, sobald die Registrierung steht und Name und Geburtsdatum in beiden Konten zusammenpassen. Vier Ursachen kommen dann infrage:
- Der Code ist bereits eingelöst oder auf ein Konto übertragen worden. Dahinter steht kein Restbetrag mehr, mit dem sich zahlen ließe.
- Entgelte haben den Restbetrag verkleinert. Der Kaufbetrag stimmt dann nicht mehr mit dem überein, was du einsetzen kannst.
- Guthaben und Zahlung laufen in verschiedenen Währungen. Über die Deckung entscheidet der umgerechnete Wert, und der kann knapp unter dem Betrag liegen, den du eingetragen hast.
- Der eingetragene Betrag liegt schlicht über dem Guthaben.
Der erste Schritt ist in allen vier Fällen derselbe, nämlich der Blick auf den tatsächlichen Restbetrag im Guthabenprüfer. Danach trägst du einen kleineren Betrag ein, der durch das Guthaben gedeckt ist, oder du legst mehrere Codes zusammen, bis ihre Summe reicht.
